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Erste Anzeichen stellen Angehörige, Freunde und Bekannte beim Betroffenen fest, welche durch Vergesslichkeit, Konzentrationsstörungen und eingeschränktes Sprachvermögen gekennzeichnet sind. Da sich die Probleme im Laufe der Zeit verstärken, sprechen wir auch von einem schleichenden Verlauf. Zum Zeitpunkt, wenn die ersten Anzeichen bemerkt werden, ist oft schon der Krankheitsprozess im vollen Gange und sehr häufig bereits das fortgeschrittene Stadium erreicht. Hier sollte umgehend Kontakt zum behandelnden Arzt aufgenommen werden, der die weitere Vorgehensweise bestimmt.

Demenz ist eine klinische Diagnose und hat mehrere Ursachen, was der weiteren diagnostischen Klärung bedarf.

Entscheidend für die Diagnose von primären Demenzen ist die Feststellung des Voranschreitens der Symptome. Hierbei müssen klinisch ähnliche Bilder, wie z. B. depressive Pseudodemenz, Delir oder Niederdruckhydrozephalus, ausgeschlossen werden. In diesen Fällen bedarf es anderer spezifischer Therapien.

Sekundäre Demenzen sind im Gegensatz zu den primären prinzipiell ursächlich therapierbar, so dass es unumgänglich ist, diese hier frühzeitig diagnostisch zu differenzieren.

Eine frühzeitige Abklärung der Demenzform (Differentialdiagnose) ist Grundlage für zielgerichtete Maßnahmen, die das Fortschreiten der demenziellen Entwicklung in begrenztem Maße aufhalten und die Situation der Betroffenen (Lebensqualität) verbessern.

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Landkreis Fulda
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– Rat und Hilfe für Menschen mit einer Demenzerkrankung und deren pflegende Angehörige –
Das DemenzForum-Fulda ist eine Initiative von der Stadt und dem Landkreis Fulda